Horst Delkus - ein Kurzportait

Horst Delkus liebt harte Brocken. Sandstein aus dem Ruhrgebiet und den nahegelegenen Baumbergen, Marmor aus Carrara, Springstone und Serpentin aus Simbabwe, Granit aus der Bretagne und aus Norwegen. Horst Delkus bearbeitet dieses Material in der schwierigen „taille directe“, der direkten Steinbearbeitung, ohne Modell und große Vorarbeiten. So ist jeder Stein für ihn ein Abenteuer und eine Herausforderung. Die Ergebnisse seiner Arbeit sind dabei genauso vielfältig wie seine Steine. Der Schriftsteller und Fotokünstler Hans van Ooyen schrieb über ihn: "Klar und gradlinig sind auch seine Skulpturen - man spürt, dass er sie dem Stein in einem ehrlichen Zweikampf abgerungen hat. Auch Demut spürt man - in der Zwiesprache mit dem Stein hat Horst Delkus einen Eindruck davon erhalten, wie gering die Zeitspanne eines Menschenlebens ist. Vielleicht liegt hier sein Motiv, den Meißel anzusetzen - eine Figur zu schaffen, die wie die Statuen aus der Antike Jahrtausende überdauern."

Horst Delkus - als Sohn eines Bergmanns interessiert, an allem, was in der Erde steckt -  ist dem Ruhrgebiet seit seiner Geburt bis heute eng verbunden. Er reist aber ebenso gerne in die weite Welt. Vor allem auf Internationale Symposien von Bildhauern, wo er im Austausch mit Anderen Inspiration sucht und seine handwerklichen Fähigkeiten immer weiter ausbildet hat. Ausstellungen macht er nur selten. Seine Arbeiten befinden sich in einer Reihe von privaten Sammlungen, einige sind in Parks und öffentlichen Anlagen zu sehen.

Horst Delkus lebt und arbeitet in Unna/ Kamen. Im Internet ist er zu finden in der Menschkunst-Galerie unter


 www.horst-delkus.menschkunst.de